Die folgenden Persönlichkeiten aus der Welt der Medien unterstützen als Mitglieder des Ehrenkomitees den „Schweizer Medienball“:

Präsident Ehrenkomitee „Schweizer Medienball & Zürcher Presseball“
Hans Heinrich Coninx, Dr. phil., wurde 1945 geboren und war von 1987 bis 2007 Verleger und Präsident des Verwaltungsrates der Tamedia AG. Seit 2003 ist er Präsident des Verwaltungsrats der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA/ATS) und Ehrenpräsident des Verbands Schweizer Presse. Ferner ist er Mitglied des Leitenden Ausschusses der European Newspaper Publishers’ Association (ENPA) in Brüssel und der World Association of Newspapers (WAN) in Paris. Er wirkt zudem bei verschiedenen Stiftungen aktiv mit. So ist er beispielsweise Präsident des Stiftungsrats der von ihm gegründeten Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten in Zürich.

Präsidentin „Verband Schweizer Presse - Sektion Westschweiz“
Valérie Boagno est Présidente de Presse Suisse, l’association des éditeurs de Suisse romande, et directrice adjointe au Temps, dont elle a assuré le lancement le 18 mars 1998. Avant la création du Temps, Valérie Boagno a participé au lancement et au développement du Nouveau Quotidien, de 1991 à 1998, en tant que directrice marketing de ce titre. Auparavant, de 1989 à 1991, elle a occupé différentes fonctions dans la vente d’annonces puis au marketing des titres de Ringier Romandie SA, qui édite notamment L’Hebdo et L’Illustré. Depuis 2004, elle est aussi membre du Conseil d’Administration de la REMP.

Präsident „Stiftung Zürcher Journalistenpreis"
Christoph Born, Dr. iur. LL.M, Jahrgang 1952, hat in Bern Rechtswissenschaften studiert und danach im Kanton Solothurn das Anwaltspatent erlangt. Von 1988 bis 1992 war er bei der Jean Frey AG bzw. der Curti Medien Gruppe als Rechtskonsulent tätig. Seither arbeitet er als selbständiger Rechtsanwalt in Zürich; heute ist er Partner im Anwaltsbüro Wenner & Uhlmann. Er ist Mitglied der Fachgruppe Medienrecht des Verbandes Schweizer Presse sowie der Arbeitsgemeinschaft der Verlagsjustitiare (welcher Medienrechtler/innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angehören) und wirkt hie und da am MAZ Die Schweizer Journalistenschule als Dozent.

CEO Axel Springer Schweiz AG
Ralph Büchi, Jahrgang 1957, verfügt über einen Universitäts-
abschluss in Betriebswirtschaft der Universität Zürich. Zwischen 1981 und 1984 arbeitete er bei der Handelszeitung als Mitglied der Redaktion, wo er 1985 Vorsitzender der Geschäftsleitung wurde. 1992 übernahm er die Kapitalmehrheit der Mutter-
gesellschaft Handelszeitung & Finanzrundschau AG gemeinsam mit Partnern. 1999 verkaufte er das Unternehmen an die Axel Springer AG, Berlin, blieb aber Verleger und Geschäftsführer. Zusätzlich wurde er 2007 CEO der Jean Frey AG, Zürich.
Ab September 2009 nahm er die Position als CEO sowie Vize-
präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der neu gebildeten Axel Springer Schweiz AG ein. Seit 2008 ist er zudem Präsident von Axel Springer International, seit 2010 auch Präsident des Verwaltungsrats der Ringier Axel Springer Media AG.

Editorial Director „Edipresse Publications SA"
Eric Hoesli, Jahrgang 1957, hat einen Universitätsabschluss in Jura von der Université de Lausanne und ein Postgraduiertendiplom vom Institut Universitaire d’Etudes du Développement (IUED) der Université de Genève. Zwischen 1984 und 1994 arbeitete er bei „L’Hedbo“, wo er zum stellvertretenden Chefredakteur aufstieg. 1998 gründete er die französischsprachige Zeitung „Le Temps“ und wurde dort Chefredakteur. 2005 nahm er die Position des Direktors für Regionalzeitungen („24heures“, „Tribune de Genève“, „Journal de Morges“, „La Broye“, „24Hebdo“) bei Edipresse an.

Präsident „Verband Schweizer Presse“
Hanspeter Lebrument wurde 1941 geboren und ist Vater von zwei erwachsenen Kindern. Er begann seine Karriere 1964 als Nachrichtenredaktor des „St. Galler Tagblatts“. Danach leitete er während zehn Jahren die Chefredaktion der „Bündner Zeitung“. 1982 übernahm er deren Verlag und entwickelte ihn vom kantonalen Verlagshaus zur „Südostschweiz Mediengruppe AG“, ein regionales Medienhaus von nationaler Bedeutung. 2001 wurde Hanspeter Lebrument ins Präsidium und 2003 zum Präsidenten des „Verbandes Schweizer Presse“ gewählt.

Präsident „Telesuisse“
Filippo Lombardi, 1956, Journalist und Medienunternehmer, Melide. Studierte Rechtswissenschaft an der Uni Freiburg, war danach 1981-1987 Generalsekretär der Europäischen Jungen Christdemokraten in Brüssel und 1987-1996 Chefredaktor des „Giornale del Popolo“ in Lugano. 1996 gründete er das Regionalfernsehen TeleTicino dessen CEO er noch heute ist. Seit 2008 ist er VR-Delegierter der TImedia Holding SA in Lugano, sowie von Radio 3iii SA und Ticinonews SA. Seit 2001 ist er Präsident von Telesuisse, seit 2009 im Vorstand von Schweizer Werbung und im Präsidium von Schweizer Presse.

Chefredator "Sonntag"
Patrik Müller, Jahrgang 1975, ist Chefredaktor der Zeitung "Sonntag", die er aufbaute und seit ihrem erstmaligen Erscheinen im September 2007 leitet. Der "Sonntag" gehört zum Verlag AZ Medien. Zuvor arbeitete Müller als Nachrichtenchef für den "SonntagsBlick" und als Reporter für die "SonntagsZeitung". Er studierte an der Universität St. Gallen Betriebswirtschaftslehre (lic.oec. HSG) und erwarb das Handelslehrerdiplom, parallel zum Journalismus unterrichtete er sechs Jahre lang an der Kantonsschule Zürcher Oberland Wirtschaft und Recht. Er lebt mit seiner Familie in Baden.

Präsident „Reporter Ohne Grenzen International“
Gérald Sapey wurde 1934 in Genf geboren und hält einen Hochschulabschluss in Jura. Nachdem er seine Fähigkeiten in den Vereinigten Staaten durch verschiedene Positionen in den Medien und in der Geschäftswelt perfektionierte, begann er 1962 als Wirtschaftsredakteur bei der „Tribune de Genève“, dessen geschäftsführender Direktor er 1973 wurde. 1987 nahm er ein Angebot beim Radio Swiss Romande (RSR) als Nachrichtendirektor und Direktor des ersten Kanals an. 1992 übernahm er schliesslich den Vorsitz des gesamten RSR. Über seine lange Karriere hinweg war Gérald Sapey in zahlreichen beruflichen, kulturellen, und humanitären Organisationen wie z. B. Reporter Ohne Grenzen aktiv.

Chefredaktor „Neue Zürcher Zeitung“
Markus Spillmann ist seit dem 1. April 2006 Chefredaktor der „Neuen Zürcher Zeitung“ und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Neuen Zürcher Zeitung AG. Zuvor war er unter anderem als Ressortleiter International und stellvertretender Redaktionsleiter der „NZZ am Sonntag“ sowie als Auslandredaktor der „Neuen Zürcher Zeitung“ tätig. Schwerpunkte seiner journalistischen Arbeit bilden Themen der Sicherheitspolitik, des Terrorismus und der internationalen Diplomatie. Markus Spillmann studierte in Basel und Zürich Geschichte, Politische Wissenschaften und Volkswirtschaftslehre.

Präsident „Zürcher Presseverein“
David Strohm studierte Wirtschaftswissenschaften in Zürich, Berlin und Hongkong. Er begann seine journalistische Laufbahn als Redaktor beim „Tages-Anzeiger“. Danach war er sowohl als Korrespondent für Schweizer Medien in Berlin als auch in Stabsfunktionen von Unternehmen tätig. Für einige Zeit war er zudem selbständig tätig mit einem eigenen Pressebüro. Seit 2004 ist er Mitglied der Redaktion der „NZZ am Sonntag“. David Strohm ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Der Jazz-Liebhaber lebt mit seiner Familie in Zürich.

CEO „Ringier Schweiz und Deutschland“
Marc Walder, Jahrgang 1965, ist seit dem 1. September 2008 Geschäftsführer von Ringier Schweiz. Seit Januar 2010 ist er auch für Ringier Deutschland verantwortlich. Zuvor durchlief er zahlreiche Funktionen im Hause Ringier. So war er zwischen 1997 und 1999 nach dem Besuch der Ringier Journalistenschule Stellvertreter des Chefredaktors beim SonntagsBlick. Anschliessend übernahm er die Leitung des Ressorts Sport beim Blick und SonntagsBlick. Im Jahr 2000 wechselte er zur Schweizer Illustrierten, wo er die Aufgabe des Chefredaktors übernahm. Von 2007 bis 2008 war er als Chefredaktor für den SonntagsBlick verantwortlich und bekleidete zudem die Funktion des Redaktionsdirektors Zeitungen.

Generaldirektor „SRG SSR idée suisse“
Armin Walpen ist seit 1996 Generaldirektor der „SRG SSR idée suisse“. Er wurde 1948 in Reckingen (VS) geboren und studierte Jurisprudenz. Ab 1974 war er im Radio- und Fernsehdienst des Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartements (dem Vorläufer des heutigen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) tätig. Von 1988 bis 1991 leitete Armin Walpen als Ressortchef den Geschäftsbereich „Audiovisuelle Medien“ der „Tages-Anzeiger AG“. Ab 1991 amtierte er als Generalsekretär des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements. Er ist seit 2007 Mitglied des Verwaltungsrates der Europäischen Rundfunkunion (EBU/UER).